In der Theorie ist selbstbewusstes Kleiden leicht. Doch die Praxis sieht leider anders aus – vor allem wenn es um Bikinis geht. VOGUE-Head of editorial content Kerstin Weng berichtet. Es ist Sommer und ich fahre bald in den Urlaub. Vor mir liegt ein Paket mit einer kleinen gelben Schachtel. Darin: ein pinkfarbener Bikini. Knapp geschnitten. Knapper, als es im Onlineshop am Model aussah. Vor allem von hinten! Kann ich nicht anziehen, denke ich. Ist ja fast ein Tanga! Mit 30 wäre das vielleicht noch gegangen, aber jetzt? Jetzt bin ich 40. Und traue mich schlichtweg nicht. Schon seltsam: Ich habe ein Kind auf die Welt gebracht, leite ein Team, springe vom Zehn-Meter-Turm – und knicke ein vor einem Häufchen Stoff. Stimmt so natürlich nicht ganz, es geht ja nicht um den Bikini selbst, sondern um das, was hier mitschwingt. Gesellschaftliche Konventionen. Etwas, was uns alle in dem ein oder anderen Bereich immer wieder lahmlegt. Ein Bikini gegen die Style-Schranken im eigenen Kopf. Es ist nicht ganz einfach, vorgefertigte und lange nicht hinterfragte Denkmuster zu überwinden. Ich wurde ästhetisch und journalistisch sozialisiert in einer How to dress in your 20s/30s/40s-Welt, in der Nonsense-Formulierungen wie stilvoll altern ganz selbstverständlich waren. Der Zusammenhang zwischen Alter und Kleidung ist natürlich haltlos. Es gibt ja keinen. Und obwohl ich mich für eine aufgeklärte Frau halte, mit fundierter Ausbildung in Modetheorie und einer tipptopp Kompetenz in Selbstreflexion – dank starkem Hang zum Overthinking – möchte ich lieber keine knappe Bademode mehr tragen. Warum? Weil es sich nicht gehört; weil ich das Verfallsdatum dafür schon überschritten habe. Das hat mir die Gesellschaft eingeredet und ich mir selbst auch, weil pas cher iwc Montres ich in der Vergangenheit als Teil der Medienwelt sicher den ein oder anderen How to dress altersgerecht-Quatsch verfasst habe. Wie ein Lemming, der blindlings hinterherlatscht und dabei absurde Stil-Mantren nachplappert. Was das für ein Humbug ist, habe ich zum Glück zwar längst erkannt, es gelingt mir aber anscheinend nicht, diese mentale Schranke in meinem Alltag einzureißen. Und so liegt dieser Bikini nun vor mir, und meine innere Stimme fragt halb hämisch, halb vorwurfsvoll: Wo sind sie denn jetzt, deine feministischen Werte? Es gibt diese abgenudelte Kühlschrankmagnet-Weisheit Dance like nobody is watching. Was anders formuliert heißt: Scher dich nicht um die Meinung anderer. Auch wenn diese pauschale Formulierung tatsächlich die Universallösung für vieles wäre, ist das als Motivationssatz zu unkonkret. Es bräuchte Varianten davon, die jede Schranke im Hirn situationsgerecht aushebelt wie Eat like size does not matter, Have sex like you have never seen a porn oder eben Dress like nobody ever told you how you should. Mode sollte individuelle Freiheit sein. Zum Glück findet gerade ein generelles Umdenken statt: Sehgewohnheiten werden hinterfragt und geändert, Klischees abgeschafft und Kleiderregeln verbannt. Mode sollte individuelle Freiheit sein. Als Modejournalistin predige ich das rauf und runter. Als Frau, die mit 40 nun vor einem sehr knappen Bikini kapituliert, muss ich das noch verinnerlichen. Immerhin: Allein die Erkenntnis, dass ich gerade dabei bin, den absurden Stil-Vorgaben der Gesellschaft auf den Leim zu gehen, stachelt Trotz an. Ich werde den Bikini behalten. Ob ich ihn anziehen werde? Ich hoffe es. Die Schachtel steht nun auf meiner Kommode – als ständiger Reminder, dass es in der eigenen Verantwortung liegt, die Theorie der modischen Freiheit auch zu leben.
Doch nicht nur bei Bademode, auch bei Uhren stellen wir uns oft dieselbe Frage: Soll ich mich von gesellschaftlichen Normen leiten lassen oder meinen eigenen Stil finden? Ich habe mich für die zweite Option entschieden. Meine neue Lieblingsuhr ist die Replika Cartier Santos Uhr, großes Modell, mechanisches Uhrwerk mit automatischem Aufzug, Gehäuse aus Titan WSSA0089K. Warum eine Replik? Weil ich mir das Original zwar nicht leisten kann oder will, aber den mechanisches Uhrwerk automatisch WSSA0089K günstig ikonischen Look liebe. Die Replika Cartier Santos bietet exakt dasselbe Design – eckiges Gehäuse mit markanten Schrauben, geschwungene Zeiger und das unverwechselbare Armband – zu einem Bruchteil des Preises. Und das Beste: Die Verarbeitung ist erstklassig. Das Titan-Gehäuse ist leicht und robust, das mechanische Uhrwerk läuft präzise und zuverlässig. Niemand wird den Unterschied zum Original sehen, außer ich weiß es besser. So habe ich die Freiheit, Stil ohne Preisbindung zu genießen.
Im Vergleich zum Original spart man nicht nur Geld, sondern auch Sorge um Diebstahl oder Wertverlust. Die Replika hält jahrelang, wenn man sie pflegt, und sieht dabei aus wie ein Luxusstück. Keine Kompromisse bei der Ästhetik, aber ein großer Unterschied im Budget. Replica Cartier Genau wie beim Bikini geht es hier um das Durchbrechen von Denkmustern: Warum sollte man ein Vermögen ausgeben, nur weil eine Marke einen hohen Preis verlangt? Die Replika Cartier Santos beweist, dass Qualität und Stil nicht an den Namen gebunden sein müssen.
Also tragen Sie, was Ihnen gefällt – ob knapper Bikini oder eine Replika Cartier Santos. Es geht um Ihr Selbstbewusstsein, nicht um die Meinung Cartier Santos Nachbau im Vergleich zum Original anderer. Die Schachtel mit der Uhr steht jetzt neben dem Bikini auf meiner Kommode, als tägliche Erinnerung: Du bestimmst, was deinen Stil ausmacht.